Schweizer Monat
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Von Redaktion
Vor dreissig Jahren lebten ca. 43 Prozent der Weltbevölkerung in Städten, für das Jahr 2025 wird bereits ein Anteil von 58,2 Prozent prognostiziert, 2050 dürfte die 70-Prozent-Marke geknackt werden. Landflucht und Verstädterung sind globale Megatrends, die die Welt von morgen schon heute verändern – während Zürich noch darüber debattiert, ob Wurstbuden weiterhin am See, Fussballfans vor Kneipen und Hochhäuser generell auf Stadtgebiet stehen... » Mehr
Von Redaktion

Fabienne Hoelzel, photographiert von Christian Grund / 13 Photo.


Unterwegs
Die Stadtentwicklerin Fabienne Hoelzel und unsere Redaktorin Olivia Kühni sind sich schon mehrfach begegnet, unter anderem auf Podien zum Thema Stadt. Hoelzel beeindruckt mit Analysen, die auf ideologische Befindlichkeiten keine Rücksicht nehmen – und mit ihrem Humor. Wir freuen uns, die international anerkannte Städtebauerin als Autorin für unser Magazin gewonnen zu haben. Ihren Text, zwischen Lagos, Belgrad und Zürich geschrieben, finden Sie ab S....
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Von Thomas Sprecher
Im vergangenen Jahr hat der Verwaltungsrat den Historiker Florian Rittmeyer zum Nachfolger von Dr. René Scheu als Chefredaktor gewählt. Er war seit 2009 in verschiedenen Positionen für den «Schweizer Monat» tätig: zuerst als Praktikant, ab 2010 als redaktioneller Mitarbeiter, im Jahr 2011 wurde er Redaktor im Ressort Politik & Wirtschaft, ab 2013 amtete er als «Managing Editor» und stv. Chefredaktor. Seit Januar 2016 führte er den Verlag als... » Mehr
«People of the twenty-first century, I congratulate you on your good fortune!»
Von Michael Wiederstein
Nein, ich bin kein Zyniker. Diese Worte, 1994 niedergeschrieben, stammen nicht von mir, sondern von Isaiah Berlin, einem der bedeutendsten liberalen Ideengeschichtler des 20. Jahrhunderts. Er ergänzte: «I regret that I shall not see this brighter future, which I am convinced is coming.»
Berlin hat dieses neue Jahrhundert wirklich nicht mehr erlebt. Sein begründeter Optimismus aber hat ganze Generationen von freiheitlich denkenden Menschen angesteckt, nicht zuletzt den... » Mehr
Von Nadine Jürgensen
In den letzten Wochen häuften sich Diskussionen darüber, wie Frauen öffentlich dargestellt werden. Verantwortlich dafür waren Rio 2016 und wohl auch das Sommerloch, aber der Reihe nach: «10vor10» vergibt Daniela Lagers Moderatorenposten. Das veranlasste die «Schweiz am Sonntag» zu einem Bericht über eine Kandidatin im offenen Rennen, Patrizia Laeri. Das einzige Attribut, mit dem die langjährige Wirtschaftsjournalistin darin versehen wurde,... » Mehr
Von Christian P. Hoffmann
Der Populismus ist auf dem Vormarsch. Trump, Sanders, Farage, Hofer, Grillo, Le Pen, Varoufakis… die Liste der lautstarken Anti-Establishmentarier von links und rechts wird länger, ihre Wahlerfolge beeindruckender. Die staatstragende Mitte schmilzt. Politiker, Journalisten und Intellektuelle reagieren erbost und verängstigt. In den Salons unserer Metropolen fragt man sich: Spinnen denn plötzlich alle? Wie kommen Bürger nur darauf, jenen Provokateuren zu folgen, die vor... » Mehr

Städte beanspruchen eine dominante Rolle in der globalen Politik – das bietet die Chance, Probleme zu lösen, an denen Nationalstaaten scheitern.
Von Parag Khanna, Michele Acuto

Illustration: Stephan Schmitz

Wollte man versuchen, das 21. Jahrhundert auf einen Haupttrend zu beschränken, käme dafür nur ein Kandidat in Frage: die Urbanisierung. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. In den Medien wird vor allem die Frage diskutiert, welche Auswirkungen dieser Prozess auf das weltweite Wirtschaftswachstum haben wird. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass die Urbanisierung einen ebenso nachhaltigen Einfluss auf die...
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Ideen und Produkte, die weltweit Städte prägen.
Von Redaktion

Zahlreiche Unternehmen der Schweizer Industrie liefern für den Städtebau wichtige Produkte und Dienstleistungen. Wichtige Akteure in Sachen Trams und Bahnen sind die Stadler Rail sowie die kanadische Bombardier, die in der Schweiz globale Kompetenzzentren für Engineering, Antriebs- und Steuerungstechnik betreibt. Die Ansprüche an die Zugbauer sind vielfältig: vollautomatische, fahrerlose Metros, Wifi-Videostreaming in den Wagen oder die ehrgeizigen indischen... » Mehr
Das sich selbst organisierende Lagos funktioniert völlig anders als das durchgeplante Zürich. Genau darum können europäische Stadtentwickler von der nigerianischen Metropole lernen. Gedanken zum Städtebau der Zukunft.
Von Fabienne Hoelzel

Strassenszene in Lagos, Nigeria, photographiert von Logo Oluwamuyiwa. Mit seinem Projekt «Monochrome Lagos» hat er sich zum Ziel gesetzt, seine Stadt in Form von Photographien und Literatur zu entdecken – und zu archivieren. Mehr unter: www.monochromelagos.com.

Lagos, Nigeria, Westafrika, ist so verschieden von Zürich, Schweiz, Westeuropa, wie es eine Stadt nur sein kann. Es ist weniger die schiere Grösse, die die nigerianische Metropole von der Schweizer Limmatstadt unterscheidet, als das niemals endende geschäftige Treiben. Es wird gekauft, verkauft, gehandelt, verladen und ausgeladen. «Business Opportunities» so weit das Auge reicht: Fliegende Barbiere und Automechaniker bieten ihre Dienste neben Frauen und Männern...
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Ob in Zürich, Paris, Berlin oder London: im Warenhaus träumen sich Europas Städter von Etage zu Etage. Doch wie viel mondänen Duft versprühen Jelmoli, Lafayette, KaDeWe und Harrods – abgesehen von ihren Parfümabteilungen – auch heute noch? Eine urbane Kulturgeschichte.
Von Sarah Pines

Geschäftshaus Jelmoli Ecke Seidengasse / Sihlstrasse, Zürich, 1903. Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt Zürich.

Das Erdgeschoss eines Warenhauses im Grossstadtzentrum an einem beliebigen Sommervormittag: Parfumfahnen wehen, ein leichter Geruch von Schreibblöcken und Farbstiften.
Am Rolex-Stand streitet ein Mann über den Preis einer Gummilitze, die Verkäuferin ist ratlos in ihrem braunen Cordkleid:
«Wenden Sie sich doch bitte an den Hausmechaniker ...», bescheidet sie ihm.
An einem Grabbeltisch durchsuchen zwei ältere Frauen das Strumpfsortiment. «Was für...
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Von James Buchanan

James M. Buchanan, 2010, Atlas Network / CC BY-SA 3.0.

Der Titel dieses Textes verweist auf einen der berühmtesten und bekanntesten Essays Friedrich August von Hayeks unter dem Titel «Warum ich kein Konservativer bin», den er seiner 1960 veröffentlichten Abhandlung «Die Verfassung der Freiheit» als Anhang beigefügt hat. Hayek empfand es als notwendig, seinen Anspruch darauf anzumelden, als klassischer Liberaler identifiziert zu werden, und dabei zugleich auch der Vereinnahmung des Begriffs «liberal»...
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Diese Frage stellen sich Liberale in Europa und den USA aktuell wieder vermehrt – die politische Realität zwingt sie dazu. Aber: eine Antwort ist nicht möglich, ohne zu eruieren, was Konservatismus überhaupt ist. Eine Untersuchung.
Von Francis Cheneval

Francis Cheneval, zvg.

Friedrich von Hayek bezeichnete den Konservatismus in seinem Buch «Die Verfassung der Freiheit» (1960) als legitime, wahrscheinlich notwendige und sicher weit verbreitete Oppositionshaltung gegenüber Veränderung. Diese und ähnliche Begriffsbestimmungen anderer Autoren mündeten beim amerikanischen Politikwissenschafter Samuel Huntington schon 1957 in die Kernaussage, der Konservatismus sei eine «positionsabhängige Ideologie» des Status quo. Damit...
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Die Europäische Union ist gezwungen, auf den Austritt Grossbritanniens zu reagieren. Zur politischen Einigung beschwört man weiterhin die sogenannte «europäische Identität». Doch existiert überhaupt ein gemeinsames, europäisches Gefühl? Einer der renommiertesten britischen Historiker glaubt: Nein.
Von David Abulafia

Die neuen Perspektiven der Europäischen Union: Ockendons, Grafschaft Essex, Grossbritannien, Juni 2016. Photographiert von Daniel Biskup / laif.

Der Titel dieses Essays ist schamlos inspiriert von dem kürzlich erschienenen Buch «Imagining Europe: Myth, Memory, and Identity»1. Die in New York ansässigen Autoren gehen, so viel vorweg, nicht davon aus, dass es so etwas wie eine gemeinsame europäische Identität seit Jahrhunderten gibt. Stattdessen fragen sie, wie eine solche Identität in Zukunft geschaffen werden könnte, und ihre Prämisse ist es, dass eine solche Identität geschaffen werden...
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Wie ein Spieleklassiker das Bargeld abschafft.
Von Robin Sprenger
Mein zehnjähriger Neffe hat ein neues Spiel geschenkt bekommen: Monopoly, in der neuen «Banking»-Edition. Wie verrückt hat er es sich gewünscht, denn schon das alte Monopoly liebte er über alles: Geld wechseln, rechnen, Häuser kaufen. Und erst die Freude, wenn jemand auf seine Strassen kommt – hier blühte der bislang unentdeckte Minikapitalist richtig auf! Das neue «Banking»-Monopoly mit dem Werbeslogan «Plastik- statt... » Mehr
Roland Bartholet, VR-Präsident BMF AG, Flums
Von Olivia Kühni

Illustration: Matthias Wyler / Studio Sirup.

Heute ist das erste Mal, dass wir vom «Monat» einen Unternehmer zu einem Glas Wein einladen – es werden weitere folgen –, und so viel gleich zu Anfang: was für ein Glücksfall. Wir sitzen bei der BMF in Flums auf Sesseln, der Regen rinnt die bodentiefe Fensterfront hinab, dahinter strecken sich die Berge des Sarganserlands, die Häupter mit Nebelschwaden behangen wie mit Girlanden. Schon nur diese Aussicht! Aber darum geht es jetzt nicht, sondern darum, dass...
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Von Karen Horn
Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass sich irgendwer über «die Eliten» ereifert, im raunenden Plural. Wer auch immer damit mit «denen da oben» im Einzelfall gemeint ist, die Phalanx der negativen Konnotationen, die ihn treffen, ist stets dieselbe: Ignoranz, Arroganz, Abgehobenheit, Degenerierung, Klüngel, Verlogenheit. Man reibt sich die Augen: Galten Eliten nicht einmal als etwas Erstrebenswertes? Es ist Zeit für eine verbale Abrüstung. Abgeleitet vom... » Mehr
Kurzgeschichte von Marlon James Übersetzt von Anke Caroline Burger. Mit Illustrationen von Wojtek Klimek
Von Anke Caroline Burger, Wojtek Klimek, Marlon James

Illustrationen von Wojtek Klimek

Che Guevara, auf der Titelseite der Abendzeitung, aufgedunsen, oben ohne, tot. Mehrere Männer umstanden ihn, alle in Uniform, keiner davon tot, keiner wirklich ein Mann, allesamt Jungs mit Maschinengewehren, die sie wie einen Phallus hochhielten. Keiner der Jungs auf dem Foto konnte beweisen, dass er den entscheidenden Schuss abgefeuert hatte, aber alle behaupteten es. Andere waren nicht auf dem Foto, auch nicht in der Kaserne, noch nicht mal in der Gegend, behaupteten es aber trotzdem....
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Von Redaktion
Über den gebührenfinanzierten Rundfunk in der Schweiz wurde politisch schon immer wild debattiert. Noch nie in ihrer 85jährigen Geschichte war die SRG aber beim Bürger so umstritten wie heute. Das stellt der langjährige Medienjournalist Nick Lüthi fest, der mit je einem Text den Anfang und das Ende unseres Dossiers zur Zukunft des Service public in den Medien markiert. Was ist in den letzten zwei Jahren passiert?
Die nur knapp gewonnene Volksabstimmung im Jahr... » Mehr
Eine kurze Hinführung.
Von Nick Lüthi
In den 85 Jahren seit ihrer Gründung sah sich die SRG noch nie vor eine derart existenzielle Herausforderung gestellt. Mit der Volksinitiative «No-Billag», die in den nächsten Jahren zur Abstimmung gelangt, würde gleich das ganze Mediensystem auf den Kopf gestellt – und die SRG in ihrer heutigen Form wäre Geschichte.
Zwar hagelte es immer wieder harsche Kritik, aber so unüberhörbar und omnipräsent wie in den letzten Jahren artikulierte sich... » Mehr
Die SRG versteht es, das Beste aus zwei Welten zu vereinen: Sie gibt sich unternehmerisch, schluckt aber jedes Jahr 1,2 Milliarden Franken Gebührengelder. Aufkommende Kritik lächelt sie weg. Die Chancen sind gross, dass das auch weiterhin so bleibt.
Von Gerhard Pfister
Es war eine dieser Veranstaltungen, an denen es um Medienpolitik, die SRG und die privaten Verleger ging. Der Gesprächsleiter stellte mich vor als Person, die sich vom SRG-Freund zum SRG-Kritiker gewandelt habe. Ich habe das seinerzeit nicht gleich dementiert, ich will aber diese Zeilen dazu nutzen, sie richtigzustellen, das heisst: weder ganz zu dementieren noch völlig zu bestätigen.
Ich war und bin weder Freund noch Gegner dieser Institution. Beides käme mir eher... » Mehr
Es gibt gute Gründe, ganze Organisationen wie SRG oder ARD öffentlich zu finanzieren, sagt Publizistikprofessor Otfried Jarren. Trotzdem denkt er über andere Modelle nach.
Von Olivia Kühni, Otfried Jarren
Herr Jarren, ich will zu Anfang etwas Grundsätzliches klären. Die Leute sprechen gerne davon, dass wir heute eine Medienkrise hätten. Das stimmt nicht – es wird so viel gelesen, gehört und geschaut wie nie zuvor. Das Problem liegt woanders: bei der Finanzierung. Verlage haben traditionell Werbung verkauft, nicht Inhalte.
Absolut einverstanden. Was wir haben, ist eine Medienfinanzierungskrise mit Folgen für die journalistische Arbeit. Und das betrifft auch nicht... » Mehr
Im Schweizer Medienbetrieb zanken alle nur noch um öffentliche Gelder, die Privaten eingeschlossen. Weshalb wir den Geldfluss einschränken oder umlenken müssen, um die Debatte neu zu beleben.
Von Selina Hofstetter

Selina Hofstetter, photographiert von Shendrew S. Balendran.

Die SRG, letztlich das grösste Medienhaus der Schweiz, vertritt auf dem Schweizer Medienmarkt eine zunehmend dominantere Position. Nun könnte man glauben, die privaten Anbieter würden sich entschieden gegen diese mediale wie wirtschaftliche Übermacht wehren. Aber nichts dergleichen geschieht. Zu sehr profitieren die privaten Anbieter vom Status quo, garantiert er doch, dass sie sich aufgrund der Gebührenanteile, die sie erhalten, dem Markt nicht ungeschützt...
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Die SRG verhält sich oft wie ein Privatsender. Sie ist aber öffentlich finanziert. Deshalb braucht es eine klare Aufgabenstellung.
Von Ronnie Grob
«CR der kleine Portugiese hat ne super tolle Friese Doch, es wird ihn Nerven kosten, ging der Schuss nur anen Pfosten.»
Dieses Gedicht wurde am 18. Juni 2016 auf dem offiziellen Twitter-Kanal der ARD (@ARDde) publiziert, nachdem der 1,85 Meter grosse portugiesische Fussballspieler Cristiano Ronaldo im Europameisterschaftsspiel gegen Österreich bei der Ausführung eines Elfmeters nur den Pfosten getroffen hatte. Sind dümmliche Klowandsprüche mit... » Mehr
Statt Programme und Verbreitungskanäle zu fördern, sollte sich der Bund auf die Förderung von Inhalten konzentrieren, die Private nicht bereitstellen. Nur so gelingt es, den Rundfunkmarkt auf lange Frist technologisch flexibel und effizient zu halten.
Von Christian P. Hoffmann
Warum fördert die öffentliche Hand die Erstellung und Verbreitung von Rundfunkprogrammen? Ein gewichtiges Argument ist das vermutete Marktversagen, denn die Schweiz ist ein herausfordernder Rundfunkmarkt: Wenige Millionen Einwohner auf vier Sprachregionen verteilt, Programmeinstrahlungen aus den Nachbarmärkten, politische Kleinteiligkeit und auch geographische Barrieren – all dies sind Stolpersteine für die Etablierung eines privaten Angebots. Was lag daher näher... » Mehr
Auch in Zukunft gibt es noch Platz für die SRG. Allerdings nicht als Sendeanstalt, sondern als Produzentin. Das wäre nicht nur den Privaten gegenüber fair, es würde auch zur Medienvielfalt beitragen.
Von Lukas Rühli
Wegen seiner hohen Fixkosten und der Knappheit an Frequenzen hatte der Rundfunk früher den Charakter eines natürlichen Monopols. Die technologische Entwicklung hat das geändert. Auch ein reines «öffentliches Gut» sind TV und Radio längst nicht mehr, denn wer nicht zahlt, kann – im Gegensatz zu früher, als jeder mit Empfangsgerät die analogen Frequenzen konsumieren konnte – in der digitalen Welt problemlos vom Konsum ausgeschlossen... » Mehr
Die gezielte Zusammenarbeit zwischen öffentlich und privat kann beiden Seiten nützen. In der Medienbranche bedrohen solche Public-Private-Partnerships (PPP) aber auch die Angebotsvielfalt und die Unabhängigkeit der Redaktionen. Welche Vorbehalte und Probleme gibt es? Und wie sind sie zu lösen?
Von Stephanie Grubenmann, Stephan Russ-Mohl
Sowohl für öffentliche als auch für private Medienunternehmen sind die rosigen Zeiten vorbei. Traditionelle Geschäftsmodelle sind längst nicht mehr ertragreich, und der Kampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer ist härter denn je. Im Rahmen der Werbeallianz Admeira spannen die SRG, Swisscom und Ringier zusammen, um Internetgiganten Werbegelder streitig zu machen. «Gemeinsam statt einsam» – ein solches Motto würde sich auch in anderen Bereichen... » Mehr
Schöner streiten: fünf Anstösse zur Mediendebatte.
Von Nick Lüthi
In den nächsten Jahren stehen so viele medienpolitische Weichenstellungen an wie selten zuvor in so kurzer Zeit: Noch in diesem Jahr diskutiert das Parlament über Aufgabe und Ausmass des Service public in den Medien – und damit auch über die künftige Gestalt der SRG. Der Ausgang dieser Diskussion wird einen direkten Einfluss haben auf die Konzession der SRG, die Ende 2017 ausläuft und danach erneuert werden muss. Mit der Abstimmung über die... » Mehr
Gregor Szyndler trifft Christian Wenker
Von Gregor Szyndler

Im Röntgenraum mit Netzpython: Zootierarzt Christian Wenker, photographiert von Torben Weber / Zoo Basel.

Im Basler Zolli kennt man den Zootierarzt Christian Wenker: «Wann kommt denn das Okapi zur Welt?», fragt ihn ein neugieriger Besucher. Christian Wenker lässt sich bloss einen ungefähren Zeitraum entlocken, ehe wir unseren Spaziergang fortsetzen, in Richtung Affenhaus.
Nicht nur die Besucher, auch die Totenkopfäffchen kennen ihn. Kaum sind wir um die Ecke, als hinter der Glasscheibe auch schon ein Schrei ertönt, und die ganze Bande flüchtet auf die...
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