Ein Föderalismus mit mehr Wahlfreiheit
Unter den heutigen Strukturen ist der Wettbewerb unter Gemeinden und Kantonen eingeschränkt. Innovation wird verhindert. Das Konzept der FOCJ könnte das ändern.
Unter den heutigen Strukturen ist der Wettbewerb unter Gemeinden und Kantonen eingeschränkt. Innovation wird verhindert. Das Konzept der FOCJ könnte das ändern.
Mit massiven schuldenfinanzierten Ausgaben hat der japanische Staat versucht, die wirtschaftliche Stagnation zu überwinden. Stattdessen versinkt das Land immer weiter im Teufelskreis.
Das Bild des schlanken Schweizer Staats sei ein Mythos, sagt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. Sorgen macht ihm vor allem die Kombination von hoher Staatsquote und hoher Regulierungsdichte.
Der Mathematiker Hans Künzi war ein Vorreiter in der Verfahrensforschung. Dennoch ernannte ihn der Zürcher Regierungsrat zunächst nicht zum Professor – aus finanziellen Gründen.
Wo Bürger über Gesetze und Ausgaben mitentscheiden, wächst der Staat langsamer. Der Ökonom Mark Schelker erklärt, warum Referenden Sonderinteressen bremsen.
Politiker haben wenig Interesse daran, gute Politik für die Allgemeinheit zu machen. Eine finanzielle Belohnung für erfolgreiche Volksinitiativen könnte das ändern.
Auf dem Papier ist die Schweiz noch die föderale Willensnation mit Schuldenbremse. Doch hinter der Fassade mutiert das Land schleichend zu einem Zentralstaat. Warum die bewährten institutionellen Bremsen gegen das Staatswachstum zunehmend versagen – und was es für eine echte Kehrtwende braucht.
Die steigenden Ansprüche führten zu immer höheren staatlichen Leistungen – auch für jene, die sie nicht nötig haben. Sinnvoller wäre ein Fokus aufs Wesentliche.
Der Blick auf das Wachstum der Kernverwaltung zeigt nur das halbe Bild des Staatswachstums. Berücksichtigt man auch ausgelagerte Bereiche und öffentliche Unternehmen, arbeitet fast jeder Vierte für den Staat.
Wie gross ist der Staat? Die Antwort hängt davon ab, was man genau misst. Wer genauer hinschaut, merkt: Der Schweizer Staat ist nicht so schlank, wie er scheint.
AHV, Armee, Infrastruktur: Für vieles gibt es gute Gründe. Für alles reicht das Geld nicht. Die Schuldenbremse verhindert politische Entscheide nicht, sondern zwingt zu Prioritäten, solider Finanzierung und bewahrt Spielraum für Krisen.
Wenn es um Pharma geht, tönt der Hass überall gleich, von links bis rechts. Von Stolz über die bedeutendste Exportbranche des Landes ist jedenfalls wenig zu spüren. Warum eigentlich?
Die Errungenschaften der Pharmaindustrie sind enorm. Die Unternehmen agieren jedoch unter dem Einfluss von Anreizen, die problematisch sein können.
Das Engagement der Pharmaindustrie in Bundesbern stösst immer wieder auf Kritik. Dieses ist allerdings die logische Folge der starken Regulierung.
Patente schützen innovative Pharmafirmen vor Trittbrettfahrern. Sie werden auch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz wichtig bleiben.
Wer reich und berühmt werden kann, ist sehr motiviert, Spitzenleistungen zu erbringen, auch in der Forschung. Das ist nur mit Patenten möglich.
Patente versuchen, Ideen zu besitzen – und scheitern daran. Sie bremsen Innovation und besteuern unser gemeinsames geistiges Erbe.
Ein schneller Zugang zu neuen Medikamenten ist wichtig. Schnelligkeit kann auf Kosten von Evidenz über Sicherheit und Wirksamkeit gehen. Wie wenig Evidenz sind wir in Kauf zu nehmen bereit, damit Patienten früher Zugang zu neuen Therapien erhalten?
Die Entwicklung von Arzneimitteln ist teuer. Damit sich Forschung für Pharmafirmen lohnt, braucht es eine kluge internationale Koordination bei den Preisen – sonst werden Wirkstoffe gar nicht hergestellt.
Ein sofortiger Ausstieg aus Tierversuchen ist derzeit unrealistisch. Neue Methoden bieten jedoch die Chance, Tiere gezielter zu ersetzen, ihre Zahl zu senken und Belastungen konsequent auf das Nötigste zu begrenzen.
13 Fragen an die wichtigsten Finanzinstitutionen Liechtensteins.
Liechtensteins Nationalfeiertag zeigt, wie eng Monarchie, Politik und Volk im Kleinstaat verbunden sind – und wie beweglich selbst eine jahrhundertealte Institution sein kann.
Wissen ist Liechtensteins wichtigste Ressource. Doch ein Kleinstaat kann Bildung und Forschung nicht allein organisieren. Seine Stärke liegt in eigenen Institutionen – und in der engen Zusammenarbeit mit der Schweiz und Europa.
Kleine Staaten gelten als agil. Doch kurze Wege allein schaffen noch keine Innovationskraft. Im technologischen Wandel entscheidet vielmehr, wie rasch ein Staat neue Entwicklungen versteht, Regeln in der Praxis überprüft und aus Fehlern lernt.
Noch im 19. Jahrhundert galt Liechtenstein als armes, unbedeutendes Agrarland. Heute zählt es zu den wohlhabendsten und am stärksten industrialisierten Staaten Europas. Der Aufstieg zum international vernetzten Industrie- und Finanzplatz gelang, weil sich das Land immer wieder neu erfand.
Liechtenstein verdankt seinen Wohlstand nicht einem einzelnen Faktor, sondern vor allem langfristigem Denken.
Zwei von drei Liechtensteinern engagieren sich ehrenamtlich und bei den Bedingungen für Philanthropie steht das Fürstentum weltweit an der Spitze. Doch Nachwuchssorgen und Finanzierungsprobleme zeigen, dass auch eine starke Tradition immer wieder erneuert werden muss.
Liechtenstein gehört zwei Wirtschaftsräumen an – eine Meisterleistung seiner Führung. Doch das Modell könnte unter Druck geraten.
Liechtenstein ist klein, aber voller Überraschungen. 10 Fakten über ein Land, das auf 160 Quadratkilometern mehr Besonder-heiten versammelt, als man vermuten würde.
In der Debatte über die Bilateralen III werden die Auswirkungen auf die Demokratie vernachlässigt. Die dynamische Rechtsübernahme stärkt die Rolle des Bundesrats gegenüber dem Parlament.
Das südamerikanische Land haben viele nicht auf dem Radar. Meine jahrelange Erfahrung sagt mir: zu Unrecht.
Der freie Markt belohnt Leistung. Allerdings sind die Voraussetzungen dafür, etwa Intelligenz, zu einem guten Teil angeboren. Das fordert den Liberalismus heraus.
Die Vernetzung zwischen verschiedenen sozialen Schichten ist hierzulande hoch. Das ist bereichernd – in jeder Hinsicht.
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Der Westen dämonisiert seine Geschichte so gründlich wie sonst keine Zivilisation. Das führt dazu, dass er seinen Bürgern nichts mehr zu bieten hat, worauf sie stolz sein könnten. Stattdessen braucht es einen nüchternen Blick, der nicht nur Schattenseiten, sondern auch Fortschritte anerkennt.
Die Geschichte des «Schweizer Monats» hat ein dunkles Kapitel. Es hält Lektionen für heute bereit.
Die Verantwortlichen der Profiliga verbinden Sport mit progressiver Politik. Doch das Publikum hält sich nicht an ihre Pläne.
Die Frage sollte nicht lauten, wann es für ein Land moralisch geboten ist, neutral zu sein, sondern wie es der Schweiz gelingen kann, möglichst nützlich und ungefährlich zu sein.
Giuseppe Gracia spricht mit Ralf Schuler, Politikchef des Berliner Nachrichtenportals «Nius», über Deutschlands politische Lage kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Schuler erklärt, warum die etablierten Parteien ihre Wähler verlieren.
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Die Werkzeuge, die einst Holocaustleugner entlarvten und widerlegten, sind gegen künstliche Intelligenz und Algorithmen machtlos. Gibt es ein Gegenmittel?
The rules of global politics are crumbling. Marc Saxer’s timely warning maps the geopolitical forces, ideas, and strategies shaping a harsher new era.
Redefine a person’s sex and you redefine their sexual orientation along with it. When a state exempts transition from a ban on conversion practices, it protects one form of the very practice it claims to be fighting.
We built a world on the belief that human nature didn’t exist. The result has been repeated catastrophe.
There was no moment when humans met technology. No crossing of a line. No before and after. Only a continuous process of offloading and coevolving.